LAURA BESLER

fact / einhundertfünfundfünfzig Zentimeter

Ausbildung /

2018 – 2019
Meisterschule für Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)

2016 – 2018
Kolleg für Grafik und Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)

2008 – 2016
Wirtschaftskundliches Realgymnasium der Ursulinen Innsbruck

Grafikdesignerin war kein Kindheitstraum von mir. Ehrlich gesagt wusste ich bis vor drei Jahren nicht genau, was man als solche eigentlich macht. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Ein guter, mutiger Sprung. Ich gebe alles dafür, möglichst treffsicher ein Ziel zu erreichen und die Dinge auf den Punkt zu bringen, konzeptionell und grafisch. Die besten Ideen entstehen in Gesprächen oder im Wald. Ich in zehn Jahren? Keine Ahnung. Ich kann nur sagen, dass sich Grafikdesign im Moment 100% richtig anfühlt.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

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DER SCHÖNSTE NAME DER WELT /

DIPLOMARBEIT //
EIN BUCH ÜBER DEN EINFLUSS VON NAMEN

Ich heiße Laura. Genau das ist der springende Punkt: der Name. Namen sind so alltäglich, dass wir oft vergessen, wie sehr ein Name einen Menschen prägt oder als „gesellschaftlicher Platzanweiser“ fungiert. In einem Buch wird aufgezeigt, wie wichtig die Identifikation mit dem eigenen Namen ist und dass dieser bei anderen Erwartungen über persönliche Eigenschaften und soziale Position liefern kann. 

Anhand des Beispiels „Laura“ werden die vielen Aspekte und Einflussbereiche von Namen behandelt: von der Geburtsurkunde über Identität, Religion bis zu eben diesen gesellschaftlichen Vorurteilen. „Laura“ weil jeder am meisten zu seinem eigenen Namen zu sagen hat. Das Buch ist nicht streng in Kapitel gegliedert. Theoretische, persönliche und interaktive Seiten wechseln sich ab. Auf jeder Doppelseite finden sich Einstiegsmöglichkeiten in die Thematik, das Buch muss nicht von vorne bis hinten angeschaut oder gelesen werden. Denkt und sprecht darüber, was Namen bewirken können.

ES WIRD ZU WENIG UMARMT /

AUSSTELLUNGSOBJEKT //
ILLUSTRIERTE POSTKARTEN

Wann hast du das letzte Mal jemanden wirklich umarmt und nicht nur hastig zur Begrüßung?

Berührungen sind ein Grundbedürfnis des Menschen. Ohne Berührungen geht der Mensch ein, das haben verschiedene psychologischen Experimente gezeigt. Der Tastsinn ist somit lebensnotwendiger als Sehen, Hören oder Riechen. Dennoch ist es der am wenigsten erforschte Sinn. Wenn in diesem Fall von Berührung gesprochen wird, ist freiwillige Berührung und Nähe gemeint. 

Für die Ausstellung „Körper—Geschlecht—Differenz“ der Meisterschule wurde eine Serie von Postkarten illustriert. 

Die Botschaft ist wieder bewusst zu umarmen und zu berühren. Eine Ausstellung zum Thema Körperlichkeit ist der beste Ort um damit anzufangen.

IN DER REGEL /

AUSSTELLUNGSOBJEKT //
PLAKAT

Das Thema Menstruation darf in einer Ausstellung zum Thema „Körper—Differenz—Geschlecht“ nicht fehlen. Die Menstruation ist für etwa die Hälfte der Menschheit Alltag. Für die andere Hälfte? Eher befremdlich? Möglichst niemand im Umfeld soll merken, dass frau gerade blutet. Keiner soll etwas von Krämpfen und anderen Unannehmlichkeiten sehen. Ein Plakat von Tamponfäden wurde vor und in der Toilette des Ausstellungsraumes positioniert. Natürlich in der Damen und Herrentoilette. Es soll aufgehört werden in der Öffentlichkeit nur im Flüsterton über die Menstruation zu sprechen.

ALMUT UND HELMUT /

PACKAGING DESIGN //
NAMENSFINDUNG, KONZEPTION UND GESTALTUNG EINES WERMUTGETRÄNKES

Das Konzept dieses Wermutetiketts baut auf der Geschichte der zwei „mutigen“ Figuren Almut und Helmut auf.

›Die Alpengams Almut aus den nördlichen Kalkalpen pflückt das Wermutkraut artemisia absinthum. Helmut, die Weinbergschnecke, stammt aus den sanften Weinhügeln des Burgenlands, wo reife Reben geerntet werden. Nur mit den sorgfältigst gewählten Kräutern und Trauben bepackt, treffen sie sich bei Burschiks in Wien, um gemeinsam diesen köstlichen Wermut zu kreieren.‹

Gemäß dieser Geschichte windet sich das Etikett in einer eleganten Schlaufe um die Flasche. Um den Inhalt nicht zu kindlich zu transportieren wurde eine typographische Lösung gewählt, die durch kleine Illustrationen lebendig wird.

— Konzeption gemeinsam mit Johanna Amann

ORIGINALDRUCK /

DRUCKGRAFIKEN „KÖRPER—GESCHLECHT—DIFFERENZ“ //
DRUCKGRAFIKEN AUF BASIS VON LITERARISCHEN TEXTEN

›Ich schämte mich zu Tode‹

Die Texte „Muttersprache“ von Josef Winkler und „Narkissus“ von Elfriede Mayröcker dienten als Basis für die Gestaltung dieser Druckgrafiken. Es wurde viel mit Struktur gearbeitet — ein BH und eine aufgeraute Holzplatte dienten unteranderem als Druckstock.

ALLES DUNKEL /

WEBSITE //
FLOWCHART ZUM THEMA BLACKOUT

Im Zuge eines Jahresprojekt sollte man sich mit der Thematik „Utopie—Eutopie—Dystopie“ auseinandersetzen und ein Projekt entwickeln. Die Tatsache, dass es im Winter 2018/2019 in Österreich aufgrund der Schneebedingungen vermehrt tagelangen Stromausfall gab führte zum Thema Blackout. Blackout bedeutet einen großflächigen Zusammenbruch des Stromnetzes, der somit mehrere Nationen betreffen kann.

Menschen sind abhängig von Strom, das soll durch ein Flowchart, welches auf einer Website präsentiert wird veranschaulicht werden. Wenn alltägliche Dinge nicht mehr funktionieren wird es kompliziert. Der Betrachter/die Betrachterin wird mit Situationen eines Blackouts und ihren (Un-)Möglichkeiten konfrontiert. Die Infografik ist downloadbar—falls der Strom mal nicht funktioniert.

UTOPIE—EUTOPIE—DYSTOPIE /

PLAKAT //
ERSTELLUNG EINES KEY-VISUALS UND PLAKATDESIGNS FÜR DAS JAHRESTHEMA UTOPIE

Utopien können nie erreicht werden, da sie bei ihrer Verwirklichung nicht mehr als Utopie bezeichnet werden können. Es ist eher eine unscharfe Vorstellung, die sich von Person zu Person unterscheidet. Auf diesem Konzept aufbauen wurde das Key-Visual für „Utopie—Eutopie—Dystopie“ gestaltet. Es wurde als Visual für die Podiumsdiskussion mit Max Schrems verwendet, sowie für die Onlinepublikationen „Utopie—Eutopie—Dystopie“ der Meisterinnenschule.

MeisterInnen 2018/19