VERONIKA VIEHBACHER

fact / bevorzugt die schnelle Langsamkeit

Ausbildung /

2018 – 2019
Meisterschule für Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)

2015 – 2018
Städtische Berufsfachschule für Kommunikationsdesign (Designschule München)

Ich bin von allem angetan, was meine Sinne berührt : Neben Tanzen und Reisen beobachte ich gerne Menschen; egal, ob sie sich gerade in ihrem Alltag befinden oder sich künstlerisch ausdrücken. Meine Erlebnisse versuche ich in meine Arbeit einfließen zu lassen, um so mein persönliches Verständ­nis von Gestaltung zu formen.

Eine wesentliche Grundlage für eindrucksvolle Gestaltung ist die Verbindung von theo­retischem Wissen und praktischem Können. Besonders wichtig ist mir hierbei, durch eine intensive Auseinandersetzung mit der jeweiligen The­matik einen eigenen Standpunkt zu entwickeln, der mir hilft, zielführende Ideen zu generieren und konzeptionell fundierte Arbeiten zu entwickeln.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

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HOBBYKELLER /

DIPLOMARBEIT //
EINE VISUELLE ANNÄHERUNG AN EINE INNERE FEINDSCHAFT IN BUCHFORM

Die Arbeit Hobbykeller visualisiert den Lernprozess, sich von destruktiver Selbstzerfleischung einer konstruktiven Selbstbetrachtung anzunähern und gibt Impulse, ein angenehmer Zeitgenosse für sich selbst zu sein. Denn eins ist gewiss – mit uns selbst müssen wir bis zum Ende unseres Daseins auskommen.

Die Arbeit versteht sich hierbei als Spurensuche. Sie dokumentiert mittels gesammelter Gedanken und Aphorismen den vielschichtigen, langwierigen und subtilen Prozess der Selbstkritik. Die hierbei entstandenen Texte werden assoziations- und interpretationsoffen in einem Buch typografisch inszeniert. Der Betrachter wird angehalten, die Wortfolgen als eine Art Psalm oder Mantra aufzufassen; mit dem Ziel, die Intension wachzuhalten, ein angenehmer Zeitgenosse für sich selbst zu sein.

FLORA /

FASSADENGESTALTUNG //
EIN WETTBEWERB DER MA18 IN KOOPERATION MIT DEM ARCHITEKTURBÜRO LORENZ

Um die Funktion des Gebäudes (Grundschule im Bezirk Atzgersdorf, Wien) durch die Gestaltung der Fassade sichtbar zumachen, wurde die Pflanzenwelt als Metapher für das Schulleben gewählt: Die Schule als Lebensraum für heranwachsende Kinder, in dem Wissen gedeiht.

Mittels der Technik des reduzierten Scherenschnitts befindet sich der Entwurf an der Schnittstelle zwischen Realität und Abstraktion. Die Umsetzung ist somit detailliert genug, um die Hauptzielgruppe der Volksschüler zu erreichen und reduziert genug, um die visuellen Bedürfnisse des Lernpersonals, der Eltern und Anwohner zu beachten.

— mit Claudia Niculescu

DERMA /

AUSSTELLUNGSOBJEKT //
EINE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER THEMATIK ›KÖRPER – GESCHLECHT – DIFFERENZ‹

Bigender, Transgender, Intergender, Geschlechtslose – nur einige wenige Geschlechtsidentitäten für Menschen, die sich in den Kategorien ›Mann‹ oder ›Frau‹ nicht widerfinden.

Wir besinnen uns mit der Arbeit Derma gezielt auf unsere Gemeinsamkeiten. Denn zunächst einmal sind wir Mensch, haben einen Körper und sind – unabhängig von unserem biologischen und sozialen Geschlecht – alle gleich. Die Arbeit konzentriert sich hierbei auf das Organ Haut, welches durch Makroaufnahmen bewusst aus dem gesamtkörperlichen Kontext herausgenommen wird. Somit wird klar: Das reine Material ›Haut‹ unterliegt keinem Geschlecht. Erst durch einen Code können die jeweiligen Hautpartien am Körper decodiert werden. Eine interaktive Fotowand lädt mittels Tablets zur genaueren Untersuchung ein.

— mit Claudia Niculescu

PARAGRAPH 4 /

ORIGINALDRUCKGRAFIK //
EINE TEXTINTERPRETATION

Die Arbeit Paragraph 4 interpretiert auf Grundlage des Texts ›Dosenfleisch‹ von Ferdinand Schmalz das geschriebene Wort durch Originaldruckgrafiken. Oberflächlich betrachtet ist der Text von unterhaltsam-albernen Kalauern und deftig-derber Sprache geprägt.Unter dieser Oberfläche steckt jedoch tiefe Philosophie. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Mensch, der überall hinkommt, jedoch nie zu sich selbst findet. Die Grafiken greifen diesen Kontrast auf. Das Oberflächliche wird mit einer lauten und das philosophische mit einer leisen Bild- und Schriftsprache visualisiert.

— mit Verena Lerke und Stefanie Faltlhauser

INVENTAR /

MALEREI //
EINE BILDNERISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT FARBE AUF LEINWAND

Das Caritas Lager Mittersteig ist ein Ort in einem Spannungsfeld, in dem unterschiedliche soziale und ökonomische Verhältnisse ablesbar sind. Diese Konstellation der sozialen und ökonomischen Ungleichheit war Ausgangspunkt für die Bildfindung. Ausgehend von einer zeichnerischen Skizze habe ich die formalen darstellenden und kompositorischen Aspekte übertragen und malerisch umgesetzt. Bei der Bildgenerierung spielte der Prozess der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung von Bildern eine zentrale Rolle.

WIR MACHEN MIST ZU ENERGIE /

WERBEKAMPAGNE //
EIN WETTBEWERB DES UNTERNEHMENS WIEN ENERGIE

Mist – immer und überall. Er stinkt, wir haben viel zu viel davon, er schadet der Umwelt.

Unser täglicher Abfall sorgt dennoch für Wertvolles – nämlich Energie. Aber was, wenn viel zu wenig Menschen davon wissen?

Genau das ändert die Werbekampagne ›Wir machen Mist zu Energie‹. In Kooperation mit lokalen Künstlern werden Mistkübel in Design verpackt. Sie kommunizieren illustrativ unter dem Motto ›Energie sichtbar machen‹ das nicht vorhandene Wissen über die nachhaltige Energiegewinnung. Die Energiegewinnung erlebt der Passant nicht nur ästhetisch sondern auch direkt: Wenn er Müll hineinwirft, fängt die Tonne an zu leuchten. Angrenzende Wände und Böden werden mit den Illustrationen bespielt und in die Kampagne integriert. Mit Hilfe von Augmented Reality erfährt der Passant die gestalteten Mistkübel auf einer weitern Ebene interaktiv. Begleitende Medien sind Plakate, Citylights, eine Landingpage sowie ein Folder.

— mit Verena Lerke, Stefanie Faltlhauser und Claudia Niculescu

MeisterInnen 2018/19