LUZIA STEMFER

fact / weltverbesserin

Ausbildung /

2018 — 2019
Meisterschule für Kommunikationsdesign (Graphische Wien)

2016 — 2018
Kolleg für Grafik- und Kommunikationsdesign (Graphische Wien)

2010 — 2015
HTL für Innenraumgestaltung und Möbelbau (HTBLA Hallstatt)

Ich bin eine Gestalterin, die davon überzeugt ist, dass unsere Branche, und damit jede und jeder einzelne von uns, mich eingeschlossen, die Verantwortung hat, die Gesellschaft mit unserer Arbeit nachhaltig zum besseren zu beeinflussen. Wir haben jene Werkzeuge in die Hand bekommen, mit denen wir Produkte verkaufen, Diskurse beeinflussen und Überzeugungen ein Gesicht geben können. Diese Fähigkeiten will ich nutzen.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

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IDEALE DER NÄCHSTEN GENERATION /

AUSSTELLUNG KÖRPER-DIFFERENZ-GESCHLECHT//

Noch lange bevor die körperlichen Unterschiede für Mädchen und Jungen in irgendeiner Form relevant werden, wird ihnen unmissverständlich klar gemacht, dass es genau zwei Sorten von ihnen gibt. In den letzten Jahrzehnten wurde das Bewusstsein für Geschlechterklischees stärker. In den letzen zehn Jahren kann allerdings beobachtet werden, wie die geschlechtliche Zuordnung von Spielzeug, von Interessen und von Verhaltensweisen wieder zunimmt. Gut zu beobachten ist das bei vorbeigehenden Kindergartengruppen, wo die Kinder entweder in Lila, Rosa, Pastell oder Blau, Grün, Rot farbcodiert sind. Natürlich gibt es Nischen, die sich an »Kinder« wenden, der Mainstream sitzt allerdings tief in der Rosa-Hellblau-Falle. Im Unterschied dazu glauben aber viele Eltern, dass die Gesellschaft heute schon längst weiter ist und den Kindern Raum zur freien Entwicklung lassen. Jetzige Eltern unterschätzen den von Medien und Werbung gestützten Nor-mierungsdruck, der auf jetzige Kinder ausgeübt wird, den sie in dieser Art nie kennengelernt haben: die brave, hübsche Prinzessin und der mutige, kämpferische Superheld. Sind das die Ideale, die der nächsten Generation mitgegeben werden sollen?

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ZUR ERINNERUNG – AUF DEM FRAUENKÖRPER WACHSEN HAARE /

AUSSTELLUNG KÖRPER-DIFFERENZ-GESCHLECHT//

Und zwar viele.

Auf den Armen, auf den Beinen, im Gesicht, am Rücken, am Bauch,
unter den Achseln, auf den Brüsten, auf den Fingern, auf den Zehen,
rund um den Schambereich bis nach hinten zum Anus.

In Film, Werbung, Magazin, Pornografie, auf der Straße,
am Badesee sind sie praktisch unsichtbar.

Wegrasiert, weggerissen, weggelasert, wegretuschiert.
Als wären sie ein Makel.
Als wären sie eklig.
Als sollten sie nicht existieren.
Tun sie aber.

Und es wird nichts schlimmes passieren,
wenn Frau sich die regelmäßige Mühe spart
und die Haare einfach wachsen lässt.

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LITERATURPROJEKT /

ORIGINALGRAFIK //

In Horn und in der Orginaldruckwerkstatt wurden die Texte ›Untersuchung an Mädeln‹ von Albert Drach und ›das zu Sehende, das zu Hörende‹ von Friederike Mayröcker interpretiert.

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INDIVIDUALITÄT DURCH KONSUM /

DARSTELLUNG UND KOMPOSITION //
ACRYL AUF LEINWAND

Basierend auf Schaufensterpuppen wurden für die Ausstellung invent_ar01, im Reaktor Wien, Malereien angefertigt.

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TEPPICHE /

DARSTELLUNG UND KOMPOSITION //
COLLAGE

Basierend auf Studien im Carla wurden für die Ausstellung invent_ar01, im Reaktor Wien, Collagen angefertigt.

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SCHATTENSPIELE /

FASSADE //
PRÄMIE WETTBEWERBSEINREICHUNG

›Neugier Entdecken Verstehen‹

Für den diesjährigen Fassadenwettbewerb galt es eine Volksschule zu gestalten.

Für Volksschüler ist noch vieles neu. Allem haftet ein Zauber an und die Welt muss erst enträtselt werden. Den Zauber von Licht & Schatten, der Erwachsene genauso wie Kinder ergreift, soll mittels einer Konstruktion die Fassade bespielen.

Dazu werden die Worte ›Neugier Entdecken Verstehen‹ aus Farbeffektglas horizontal an der Frontseite befestigt. Dieses Glas verändert je nach Beleuchtung, Sonne, Wolken, Lichteinfalls- oder Betrachtungswinkel die Farbe und wirft somit auch unterschiedlich farbige Schatten. Die drei Worte sind nur zu gewissen Tageszeiten und bei Schönwetter sichtbar und verändern sich auch innerhalb dieses Zeitraumes. Es ist also immer etwas besonderes, wenn man das Lichtspiel sieht. Eine kleine Zauberei.

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UTOPIE, EUTOPIE, DYTSOPIE /

PLAKAT UND KONZEPTARBEIT //
DYSTOPIEN FÜR PRIVILIGIERTE — INSZENIERUNGEN VOR ORT

Im Rahmen der Untersuchung ›Utopie, Eutopie, Dystopie‹ wurde Max Schrems zu einer Podiumsdiskussion an die Graphische eingeladen. Hierfür wurde eine zweiteilige Plakatserie gestaltet, die sich typographisch mit den Begriffen auseinandersetzt.

Unabhängig von der Podiumsdiskussion entstand die Konzeptarbeit ›Dystopien für Privilegierte‹, die hier nachgelesen werden kann.

MeisterInnen 2018/19