LYDIA KÖRNER

fact / /fækt/ – Substantiv, maskulin [der] – Tatsache[nmaterial]

Ausbildung /

2018 – 2019
Meisterschule für Kommunikation (HBLVA Die Graphische)

2016 – 2018
Kolleg für Grafik- und Kommunikationsdesign (HBLVA Die Graphische)

2007 – 2015
Gymnasium (Graz International Bilingual School)

2001 – 2012
Musikalische Ausbildung Violine (Johann Josef Fux Konservatorium Graz)

Es ist sehr schwierig, Beschreibungstexte über sich selbst zu verfassen. Meiner Meinung nach können diese auch – besonders mit der beschränkten Wortanzahl und kurzen Aufmerksamkeitsspanne der Leser – niemals ein komplettes Bild über den Verfasser bieten. Wie versuche ich mich hier also darzustellen? Als professionell und überlegt? Hip und andersdenkend? Poetisch und künstlerisch geneigt? Die Wahrheit ist – ich bin all das. Manchmal. Aber am besten findet man das wohl in einem persönlichen Gespräch heraus.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Design ist etwas, das mich stundenlang fesseln kann und ich bei der Arbeit nicht merke, dass bereits zwölf Stunden vergangen sind. Das ist für mich die Bestätigung, dass ich die richtige Branche gewählt habe. Ich bin fasziniert von Print Medien, weshalb diese auch meine Stärke sind und ich meinen Fokus vor allem darauf gelegt habe. Jedoch habe ich in den letzten Jahren auch meine Faszination zu Webdesign und vor allem Visual Identities gefunden. Aus einem leeren Dokument ein konzeptuell stimmiges und spannendes Designprojekt zu entwickeln, ist für mich ein Erfolgserlebnis und motiviert mich immer wieder neue, komplexe Projekte aufzunehmen und zu gestalten.

Portraitfoto von Lydia Körner

DIE IDENTITÄTSLOTTERIE /

INTERAKTIVE KUNSTINSTALLATION //
FÜR ›KÖRPER/GESCHLECHT/DIFFERENZ‹

›Ich sage dir, wer du bist.‹

Am Eingang zur Ausstellung des Literaturprojektes vergibt ein einarmiger Bandit die Eintrittskarten bzw. -sticker. Die Maschine weist jedem Besucher ein zufälliges Geschlecht zu und gibt dazu eine Informationskarte und einen Sticker aus, der (wie ein wortwörtliches Label) die gesamte Ausstellung hinweg getragen werden muss.

Die Besucher haben wie damals bei ihrer Geburt keine Macht darüber, welchem Geschlecht sie zugewiesen werden. Für manche wird das Label ihrer tatsächlichen Identität entsprechen, bei anderen kann es sogar unangenehm werden, es tragen zu müssen. Die Informationskarte, die unter dem Vorwand den Gewinn zu beschreiben positive und negative Aspekte der Identität beschreibt, und der Sticker, den man konstant an anderen Personen oder im Spiegel sieht, regen den Diskurs und persönliche Überlegungen über Geschlechteridentitäten an. Sie begleiten somit durch alle Ausstellungsobjekte und auch über den Besuch hinaus.

ENTER & EXIT /

ORIGINALDRUCK //
INTERPRETATION LITERARISCHER TEXTE

›In die Welt gesetzt. Manche sind 1, manche 0. Pass dich daran an.‹

Im Rahmen des Projekts ›Körper – Geschlecht – Differenz‹ entstanden kollaborativ gestalterische Interpretationen literarischer Texte von beispielsweise ›Fasching‹ von Gerhard Fritsch oder ›Muttersprache‹ von Josef Winkler.

Die Texte, die sich mit Körper und Geschlecht im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen, wurden durch Techniken wie geschriebene Poesie, Bleisatz, Siebdruck und Linolschnitt in ein Buch umgesetzt. In der Lage ›ENTER & EXIT‹ wird die binäre Einteilung der Geschlechter aufgegriffen. ›ENTER‹ beschreibt die Zuweisung einer Identität nach der Geburt. Inmitten der Lage werden durch die Literaturillustrationen die Einflüsse dieser Labels auf einzelne Schicksale dargestellt. ›EXIT‹ schließt die Lebensgeschichten mit der Erkenntnis ab, dass die zugewiesenen Identitäten nach unserem Tod – dem Ausstieg aus der Gesellschaft – nicht mehr relevant sein werden. Warum sind sie das also im Leben?

— mit Leon Müller, Sebastian Lou und Jeffrey Rieger.

MEHR ALS NUR LEHRE /

WERBEKAMPAGNE //
LEHRLINGSSUCHE FÜR MAN TRUCK & BUS

›MAN Lehrling heißt Mehr Als Nur Lehrling zu sein.‹

Mit 14 Jahren ist man noch mittendrin, seinen Platz in der Freundesgruppe und der Welt zu finden. Das Privatleben entfaltet sich gerade erst und damit Werte und Zukunftsaussichten. Der Gedanke, in diesem Alter mit einer Lehre in die Berufswelt einzusteigen, anstatt weiterhin in der Schule zu bleiben, kann Jugendlichen den Eindruck verleihen, dass sie die Option verlieren, sich als Person frei weiterzuentwickeln. Vorteile wie ein Gehalt treten durch diese Angst in den Hintergrund. 

Wir sind also zu dem Schluss gekommen – Jugendliche suchen bei ihrer Entscheidungsfindung besonders die emotionalen Vorteile. Das bedeutet für uns Unabhängigkeit, Gruppenfindung, Status, Freiheit.

MAN hat ein breites Spektrum an Angeboten, das seinen Lehrlingen diese Werte möglich macht. Wir sind der Meinung, dass viele der Vorteile von MAN der breiten Masse noch viel zu wenig bewusst sind. Und deswegen legen wir genau auf diesen Mehrwert durch den Slogan ›Mehr Als Nur Lehre‹ in unserem Konzept den Fokus.

— mit Katharina Tschoch.

AQUA /

FASSADENGESTALTUNG //
VISUALISIERUNG EINES LERN- UND LEBENSRAUMES

›Der Bezirk und seine Kinder wachsen heran.‹

Der Ausbau des Bezirkes Liesing führt zur Entstehung vieler neuer Bauprojekte. Es galt, dem Schulprojekt ›Breiterfurterstr. 235‹ durch eine Fassadengestaltung Identität zu verleihen.

Die Aqua-Fassade unterstreicht die Wichtigkeit des Liesingbaches in der Vergangenheit und der Gegenwart des Bezirkes. Die Fische stehen für die Entwicklung des Stadtteils und der Kinder, die die Volksschule besuchen. Durch einen hydrochromen Farbauftrag wird den Kindern etwas magisches, auf das sie sich an regnerischen Tagen freuen können, geboten.

— mit Raffaele Dalla Casa.

DER ENERGY LOUNGER /

WERBEKAMPAGNE //
FÜR WIEN ENERGIE

›Eine beständige Kampagne, die den Menschen und der Natur in und um Wien hilft ist für Wien Energie die beste Werbung.‹

Der Wien Energie Energy Lounger ist nicht nur eine Sonnenliege – in ihr versteckt sich dank einem Solarpanel ein komplett autarkes Versorgungssystem.

Die Energy Lounger-Standorte  rund um Wien sind ideal für Angestellte, Studenten und Schüler, die nicht an die Stromversorgungen an ihren Schreibtischen gebunden sein wollen. Auch an Naturstandorten bieten die  Liegen Wanderern einen Pausenfleck mit Aussicht und einer Möglichkeit, ihre Handys oder Kameras aufzuladen. Abends sind die Liegen durch ihre LED-Beleuchtung ein guter Treffpunkt um den Tag ausklingen zu lassen  und  etwas Musik abzuspielen.

Wien Energie Energy Lounger sind Designobjekte, die ins Bild einer Kulturhauptstadt passen. Ihre Standorte sind gewählt um die Bewohner Wiens an die Natur zu locken und ein Bewusstsein für die Wichtigkeit einer nachhaltigen Lebensweise zu schaffen. Das Zusammenfinden an den Sonnenliegen und die Zusammenarbeit mit der Caritas zeigen, dass Wien Energie die Gemeinschaft wichtig ist. All das steht repräsentativ für die Services von Wien Energie und macht sie überall in Wien sichtbar.

VERGESSENES INVENTAR /

MALEREI, DARSTELLUNG & KOMPOSITION //
FÜR ›INVENT_AR 01‹

›Aus den Augen, aus dem Sinn.‹

Der Prozess, sich in einem Projekt mit der Inventarisierung zahlloser Objekte auseinanderzusetzen hat einige Fragen aufgebracht.

Woher kommt die obsessive Katalogisierung der Objekte in unserem Leben?
Wieso zieht es einige Menschen zu krankhaftem Horten oder extremen Minimalismus?
Und wer inventarisiert die Dinge, die niemand mehr haben will?

Ich nahm die Ausstellung ‹Invent_ar 01› zum Anlass, inmitten von interessanten und gewollten Objekten dem Müll einen Raum zu bieten. Durch Acryl auf Leinwand geben Darstellungen transparenter Müllsäcke einen vorsichtigen Einblick auf ihr Innenleben und abstrakte Formen dokumentieren das Gefühl des schweifenden Blickes über die Plastikoberfläche. Sie erinnern im Meer der Dinge die Kunstkäufer daran – wenn wir etwas aus unserem Inventar verbannen ist es noch immer auf dieser Welt.

DAS VERSCHLÜSSELTE PLAKAT /

WERBEKAMPAGNE //
FÜR EPAMEDIA UND DIE GRAPHISCHE

›Kryptisch? Dann komm’ an die Graphische!‹

Das formatsprengende Plakat wurde konzipiert um die Leistungen der Graphischen als Ausbildungsstätte und von Epamedia als innovativer Bereitsteller von Außenwerbung zu zeigen.

Das Plakat wurde in zwei Hälften aufgeteilt – einen verschlüsselten Teil und den Schlüssel, den man braucht um es zu verstehen. Der Schlüssel war eine rote Plexiglasscheibe, die am Vorplatz zur Graphischen montiert wurde und durch die man beim Verlassen des Gebäudes auf die Plakatfläche sah. Sie offenbarte durch die herausgefilterten Farbtöne die versteckte Botschaft des Plakates – ›Komm’ an die Graphische!‹

Somit wurde die Möglichkeit gezeigt, wie Epamedia in einer von digitalen Medien dominierten Werbelandschaft durch unkonventionelle Techniken und geschickte Standortwahl Plakatwerbung wieder zu etwas aufregendem machen kann. Außerdem wurde die einzigartige Perspektive der Graphischen auf Werbung und Gestaltung erlebbar gebracht.

MeisterInnen 2018/19