FVF
Über ein halbes Jahr hinweg haben sich die Absolventen der Meisterschule nun mit diesem Thema auseinander gesetzt und im Zuge dessen auch eine Ausstellung im Designforum organisiert. Während viele sich mit negativen Vorurteilen beschäftigt haben, setzt sich dieses Projekt damit auseinander, dass auch positive Vorurteile Missinformation enthalten. Vorurteil heißt nicht immer, dass man schlechter von etwas denkt, als es wirklich ist. Gerade im Tierreich wird verharmlost und verniedlicht beziehungsweise nicht genug informiert. Obwohl das kaum Einfluss auf den Alltag hat, gibt es Situationen, in denen dieses Wissen hilfreich wäre. Nicht alles, was glänzt, ist Gold und nicht alles, was kuschelig aussieht, sollte man kuscheln. Delphine als Triebtäter gehen bei ihrer Opfersuche - oft auch in Gruppen - ganz nach dem Motto „Loch ist Loch“ vor. Dabei machen sie keinen Halt vor anderen Spezien. Sie vergewaltigen, zu mehrt oder alleine, Surfer, Ablussrohre, Delphinweibchen und sogar Atemlöcher ihrer Delphinkumpels. Erdmännchen leben in Kolonien zusammen unter einer Königin. Treffen sie auf einen fremden Stamm, werden die erwachsenen Tiere versklavt und deren Jungtiere vor ihren Augen langsam und qualvoll getötet. Ähnlich verläuft es, wenn ein Weibchen, das nicht die Anführerin des Stammes ist, ein Junges zu Welt bringt. Enten leben normalerweise in Paaren zusammen. Findet ein Erpel jedoch kein Weibchen, geht er sexuell frustriert auf Opfersuche. Er dümpfelt und attackiert die Ente dann so lange, bis sie halbtot oder manchmal auch komplett leblos im Wasser treibt und vergeht sich dann an ihr.