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Teresa Marchesani

Aperol im Sinn, und der Tag tanzt darin

Meine ganz persönliche Empfehlung: Die 1. Idee ist doch meistens die beste! ;)

2024 – 2025
Meisterschule für Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)
2022 – 2024
Tageskolleg für Grafik- und Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)
2014 – 2022
Wirtschaftskundliches Realgymnasium (GRG13 Wenzgasse)
Teresa Marchesani Teresa Marchesani

Projekte

Wie demokratisch denkt Social Media?

„Alles und nichts sagen.“

Diese Arbeit zeigt Social Media als luftleeren, orientierungslosen Raum – laut, fragmentiert, emotional. Zehn eigens gestaltet und hergestellte Heliumballons aus Mylarfolie hängen auf Augenhöhe, an Nylonfäden befestigt, dicht im Raum verteilt. Jeder trägt einen Originalkommentar von österreichischen Accounts wie derStandard.at, ZIB (ORF), HEUTE oder oe24 – gesammelt zwischen Jänner bis April 2025, ausschließlich zu innenpolitischen Themen. Die scheinbar zusammenhanglosen Aussagen sind bewusst gewählt: Sie spiegeln nicht Dialog, sondern parallele Monologe – typische Symptome digitaler Echokammern. Es geht nicht um ganze Diskurse, sondern um Momentaufnahmen einer oft rohen, polarisierten Stimmungslage im Netz. Die Kommentare stehen stellvertretend für Frust, Misstrauen und das Gefühl politischer Ohnmacht – besonders im Kontext der Unsicherheit nach der Nationalratswahl 2025.

„Hautnaht – Fadenriss im Gefühlshaushalt“

Der Atlas der Hautmetaphern – Entschlüsselung und Bedeutung von Sprachbildern

Diese Arbeit erforscht die Haut als Kommunikationsmedium – zwischen Sprache, Körper und Emotion. Im Zentrum stehen hautbezogene Metaphern aus dem Deutschen, 
Englischen, Italienischen und Französischen, gegliedert in die Kategorien Leib, Hülle und Leben. Literarische, kulturelle und persönliche Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Zugang: genäht, geschrieben, collagiert. Kleidung als »zweite Haut« wird 
zum gestalterischen Prinzip – Schnittmuster und Stoffe symbolisieren Schutz, Identität 
und Durchlässigkeit.Die Arbeit lädt ein, unsere Wahrnehmung von Haut – und wie sie spricht – neu zu betrachten. Link zum Video: (Diplom) https://youtu.be/bS64uoWUZ5k

Lücken verrücken

Werkschau Meisterschule 2025

Das Diplomplakat bewirbt die ausgestellten Abschlussarbeiten unter dem Format „Werkschau der Meisterschule“ und macht deren gestalterisches Potenzial sichtbar. Unter dem Titel „Lücken verrücken“ verweist es auf das kreative Prinzip, Bestehendes neu zu denken, zu verschieben und zu hinterfragen. Visuell wurde mit eingescannten analogen Objekten aus der Meisterklasse gearbeitet – einem Raum, in dem viele Ideen ihren Ursprung haben. Die Gegenstände symbolisieren zentrale Elemente des gestalterischen Prozesses und stehen für die enge Verbindung von Materialität, Denken und Design. Konzept und Gestaltung entstanden in Zusammenarbeit mit Lisa Zartler.

What’s stoppin’ you?

Dieses Zine beschäftigt sich in kollagenartiger und illustrativer Form mit dem Thema Zivilcourage. Durch die Kombination aus Zitaten, Definitionen, erzählenden Elementen, Fakten und einem reflektierenden Text beleuchtet es heldenhaftes Verhalten als zentrales Element mutigen Handelns.