KOMM@ UND SEH@ — Werkschau der Meisterinnenschule — 10.–14. Juni, 10–18 Uhr — Künstlerhaus Wien Factory, Karlsplatz 5 —
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Emma Schmidleitner

meistens bin ich im zen

2025 – 2026
Meister*innenschule für Kommunikationsdesign (Graphische HBLA Wien)
2023 – 2025
Kolleg für Multimedia (Graphische HBLA Wien)
2014 – 2022
Gymnasium Ried im Innkreis
Emma Schmidleitner Emma Schmidleitner

Projekte

Der Zwang zur Schönheit: Zwischen Körper und Norm

Was bedeutet es, in einem Körper aufzuwachsen, der ständig bewertet, kommentiert und diszipliniert wird? Blicke ist ein Buch über weibliche Sozialisation, Körperbilder und Schönheitsideale. Eigene, oft sehr persönliche Texte und Gedichte, werden mit theoretischen Perspektiven verbunden, um individuelle Erfahrungen als Teil einer kollektiven Realität sichtbar zu machen. Ergänzt wird die Publikation durch ein Latex-Tuch mit eingeschlossenen Haaren – eine Analogie zu Haut: organisch, natürlich und verletzlich. Die Haare stehen für das, was gesellschaftlich als störend gilt, und thematisieren weibliche Körperbehaarung zwischen Irritation und Ästhetik. Die Gestaltung greift diese Spannungen auf und übersetzt die Vielschichtigkeit des Themas in eine visuelle Sprache aus kantigen und organischen Formen, variablen Formaten und einem experimentellen Umgang mit Typografie.

Such mir ein paar Texte...

Text-Workshop Booklet

Der Textworkshop mit Sonja Knecht hat uns, zumindest für drei Tage, von unseren Laptops, Künstlicher Intelligenz und allem, was da draußen sonst noch so schlummert, befreit. Der Fokus lag auf der handschriftlichen Kreation und der Interaktion miteinander, das war dann auch ganz neu für uns. So entstand „Such mir ein paar Texte die mir helfen ich aber nicht genau weiß was sie heißen die interessant sind". Danach hatten wir wirklich keine Lust mehr auf KI. Das Textbuch ist das Ergebnis einer sorgfältigen Kuration und Gestaltung - von der Gesamtstruktur bis ins kleinste Detail. Zusammen mit Luisa Riegler, Marcin Hentsch & Julian Thurner.

Salonnières

Die Rundbriefe

Inspiriert von Frauen, die Räume für Sprache und Austausch schufen: ein analoger Rundbrief, der zum Briefeschreiben einlädt und dem digitalen Konsum eine handgeschriebene Alternative entgegensetzt. Das Medium der Briefe schreiben ist ein Akt der Verlangsamung - und Verlangsamung ist radikal in einer Welt, die uns ständig beschleunigt haben will. Es ist eine Einladung zum Austausch, statt passivem Konsum. Jede Ausgabe behandelt Themen, die uns alle betreffen: wie wir uns informieren, wie wir uns bewegen, wie wir uns schützen. Ein Beitrag im Rahmen des Projekts „A-Soziale Medien - Eine Untersuchung der Meisterschule" zusammen mit Camilla Cadeggianini & Luisa Riegler.

Platzangst zwischen euch

Ein Zine über Selbstwahrnehmung und Beobachtung

„Platzangst zwischen euch“ ist ein siebgedrucktes Zine und steht inhaltlich in Verbindung zum Diplomprojekt Blicke. Es beschäftigt sich mit der Dissonanz zwischen der Wahrnehmung durch andere und der eigenen Selbstwahrnehmung. Im Zentrum steht der Druck, allen Blicken gerecht zu werden, und die Frage, wie sich Identität unter ständiger Beobachtung formt. Eigene Gedichte werden mit fotografischen Arbeiten kombiniert, die im Siebdruck umgesetzt wurden. Die Rückseite bildet ein großflächiges Poster einer eigenen Fotografie, die das Thema Blicke visuell weiterführt.